
Fensterklimageräte leicht an Zimmerfenster zu montieren
Fensterklimageräte werden direkt in oder unmittelbar neben die Fenster von Wohnräumen installiert. Die technische Anlage der Klimaanlage für Fenster wird praktisch mit der Außenfassade des Hauses vereint. Der Vorteil: Im Vergleich zu anderen Klimaanlagen wie Kassetten oder Kanalgeräten sind Fensterklimageräte relativ einfach in den Wohnkomplex integrierbar. Bei einem Umzug können die Fensterklimageräte auch problemlos wieder endmontiert und transportiert werden. Zudem zeichnet Fensterklimageräte eine kostengünstige Anschaffung aus. Durch die direkte Verbindung nach außen ist es möglich, einen Durchzug mit Frischluft zu legen. Zudem kann die Wärmeabgabe eines Fensterklimagerätes über den Teil des technischen Gerätes erfolgen, der sich im Außenbereich befindet.
Fensterklimageräte praktisch, aber begrenzte Leistung
Durch ihre stabile Bauart sind Fenstergeräte weniger störanfällig, vergleicht man sie mit anderen Klimaanlagen. Aufgrund der offenen Verbauung in Fenster oder Maueröffnungen können Fensterklimageräte leicht repariert und gewartet werden. Auch eine Extra-Isolierung ist nicht notwendig, da sich bei Fensterklimageräten wesentlich weniger Kondenswasser bildet. Der Nachteil eines Klimagerätes am Fenster ist der geräuschintensive Betrieb. Im Gegensatz zu integrierte Klimaanlagen sind Fensterklimageräte daher ungeeignet, um in Ruhe- oder Schlafräumen Verwendung zu finden. Die Leistungsfähigkeit von Fensterklimageräten ist an bestimmte Außentemperaturen gebunden. Die meisten Klimageräte für Fenster können nur bis zu einer Temperatur von 17 bis 19 Grad Celsius einen ordnungsgemäßen Betrieb gewährleisten. Für technische Räume, die durchgängig gekühlt werden müssen, um das Inventar zu schützen, kommen Fensterklimageräte daher nicht in Frage.